Allgemeine Informationen
Die Breitachklamm ist ein gigantisches Naturphänomen, welches durch die Breitach im Allgäu geschaffen wurde. Der „obere Eingang“ der Breitachklamm befindet sich nahe der Walserschanze im Kleinwalsertal, der „untere Eingang“ im Oberstdorfer Ortsteil Tiefenbach. Unweit der Klamm befinden sich die sehenswerten Naturschauspiele „Judenkirche“ (große, nicht begehbare natürliche Felsbrücke) und „Kesselbachfälle“ (diverse Kessel- u. Strudellöcher, sowie der Kesselbachwasserfall). Die Breitachklamm ist neben der Höllentalklamm die tiefste Klamm der Bayerischen Alpen. Jährlich begeben sich ca. 300.000 Besucher auf den 2,5 km langen Wanderweg durch die Klamm. Nicht nur die Ausspülungen, Sprudellöcher und glatt geschliffenen Mulden bieten ein teilweises bizarres Bild; auch die Farne und Moose, die an den Felswänden wachsen, die teilweise noch nie Sonnenlicht gesehen haben, machen diese Tour zu einem einmaligen Erlebnis.
Tourenbeschreibung
Vom Parkplatz (1,- € Gebühr) in Tiefenbach (831m) aus gehen wir zur Kassenhalle (Kasse 1/Tal), an welcher wir unsere Eintrittskarten (Erw. 3,- €, Kinder 1,50 €) lösen.
Hier folgen wir den Weg weiter zur Breitach hinüber, dann rechts abdrehen und gering ansteigend in die Klamm hinein.

Schon bald schnürt sich das Flusstal zu einer Schlucht zusammen und ab der Pegelanlage wird der Klammdurchstieg immer aufregender. Die Klamm, durch die sich die Breitach zwängt, wird schmaler, das Wasser immer wilder

und das Tageslicht zieht sich immer mehr zwischen den markant aufregenden Felswänden zu beiden Seiten der tiefen Schlucht zurück.
An der engsten Stelle bleibt dem tosenden Wildwasser nicht einmal ein Meter Breite.

Beim Felssturz vom 23.09.1995, der am 23.03.1996 durchgebrochen ist, verlassen wir den wildesten Teil der Breitachklamm,

steigen auf einem Treppenweg in Richtung Waldhaus aus der Klamm hinaus

und queren auf einer Metallbrücke die Breitach.

Auf dem Steig zum Wildbach hinunter

und im Wesentlichen neben ihm bis zur Wirtschaft Waldhaus (1.350 m). Hier fällt uns das mit Steinmännchen zugepflasterte Ufer auf.

Nach einer kurzen Rast im urigen Waldhaus traten wir den Rückweg analog dem Hinweg bis zur Kasse 2 (Berg) an. Die Kasse 2 durchqueren wir und zweigen nach kurzer Zeit nach links auf den Zwingweg ab, bis zur eindrucksvollen Klammbrücke an der Zwing hinuntergehen und ein paar spannende Tiefblicke in die wild rauschende Klamm riskieren,

ehe wir auf demselben Weg zum Fahrweg zurückgehen.

Dort nach rechts weiter, unter der Alpe Dornach drehen wir nach rechts ab

und kehren zum Ausgangspunkt zurück.